Anregungen

Die hier gemachten Anregungen oder auch Tips oder Tricks können nur als Anregung verstanden werden, und können daher nicht generell auf alle Hunde in Verhältnis 1 zu 1 umgesetzt werden, zumal es auch Rasseunterschiede gibt. Auch wollen wir im allgemeinen eher auf die umfangreiche Literatur verweisen, wobei man dort auch nicht alles auf die "Goldwaage" legen sollte. Hundeerziehung ist fast wie Kindererziehung. Die meisten Aktionen kommen aus dem Bauch heraus und sind oft die Besten.

Auch Oma's Hausrezepte tun viel dazu, einen gesunden und robusten Hausgenossen zu haben. Die nachfolgenden Tips wie auch unser Futterplan beziehen sich ausschließlich nur auf Hunde aus unserer Zucht. Insbesondere die Fütterungsvorschläge, da unsere Hunde nur an frisches Rind- und Schafsfleisch seit Generationen gewöhnt sind. Warum betonen wir das so?

1. Nicht jeder Züchter füttert seine Hunde so, wie es von der Natur vorgesehen ist. Man vergisst, dass der Hund ein Raubtier ist und somit zu den Fleischfressern gehört, oder haben Sie schon mal den Wolf am Lagerfeuer seinen Hasen braten sehen? Außerdem ist das Industriefutter schön bequem, aber dafür oft teuer. Übrings rohes Gemüse und Kartoffeln, man sollte ausprobieren, was Ihr Hund mag, schaden Ihrem Vierbeiner nicht, wenn man es mit den Mengen, z.B. mit Weintrauben , nicht übertreibt.

2. Haben Sie einen Hund aus einer Zuchtstätte, wo nur Trockenfutter seit Generationen gefüttert wird, fehlen dem Hund bestimmte Enzyme für die Verdauung von Rohfutter. Somit sind Durchfälle an der Tagesordnung. Dann hilft oft nur eins, den Hund mit ganz kleinen Mengen an das Rohfutter heranführen, oder aber bei dem Trockenfutter bleiben, denn es gibt auch Fälle, wo der Hund kein Frischfleisch verträgt. Im umgekehrten Fall gibt es keine Probleme. Das Industriefutter wird in der Regel von den Hunden, die mit Frischfleisch hauptsächlich ernährt werden, gut vertragen.

Wir wollen hier nicht gegen die Futterindustrie zu Felde ziehen, aber man sollte ihr entsprechend skeptisch gegenüber stehen. Wenn Sie Ihren Hund an Frischfleisch und an das Industriefutter gleichermaßen gewöhnt haben, ist dass sicherlich der beste Weg, besonders wenn man im Urlaubsort nicht das gewohnte Frischfleisch kaufen kann, ist gerade in dieser Situation der Rückgriff auf das Industriefutter die einzigste Alternative.

 Doch man sollte nie vergessen, wo der Ursprung unseres Hunde herstammt und zur artgerechten Haltung zählt auch die artgerechte Fütterung und die ist in der Natur nun mal roh.

Noch ein paar Worte zur Haltung und Erziehung des Dackels.

Wenn Sie Ihren Dackel beim Züchter abholen, gilt desto älter der Welpe, desto leichter die Erziehung. Wenn Sie sich Ihren Dackelwelpen nach Hause holen, sollte wenigstens einer in der Familie 10 Tage Urlaub haben und der Welpe sollte eher 11 Wochen als 8 Wochen alt sein. Warum? Ganz einfach. Der Welpe hat seine stärkste Nassphase im Alter zwischen der 8 und 10. Lebenswoche. In der Zeit hat man die größten Probleme mit dem Sauber werden, da der Welpe durchschnittlich alle 30 Minuten puschen muss. Auch ist es ein weitverbreiteter Irrglaube, dass ein Welpe oder Junghund mit spätestens 4 Monaten sauber ist. Dies ist in dem meisten Fällen erst nach der Geschlechtsreife mit ca. 6 bis 7 Monaten der Fall.

Wenn Sie eine Wohnung haben, sollten Sie sich überlegen, wo Sie für den Welpen die Zeitung zum Puschen und Häufchen machen hinlegen, da in den ersten Wochen der Hund in seiner neuen Umgebung eher Straßenrein als Stubenrein ist. Für die Erziehung gilt, dass diese konsequent, ohne übertriebene Härte, erfolgen muss. Der Dackel ist ein Jagdgebrauchshund und daher sehr leicht erziehbar, den der Jäger kann keinen ungezogenen Hund im Wald gebrauchen. Der Dackel besitzt nur die Fähigkeit (andere Rassen auch) besser auszuloten wie weit er mit Herrchen oder Frauchen gehen kann, nach dem Motto, meint es der Alte ernst, oder nicht. In der Ausdauer liegt der Erfolg und wenn Sie hundertmal das gleiche Kommando wiederholen müssen, so wird der Hund am Ende immer gelobt, um so schneller begreift er, was Sie von ihm wollen. Professionelle Unterstützung bei der Hundeerziehung finden Sie oft in den Rassehundevereinen Ihrer Hunderasse oder auch bei kommerziellen Hundeschulen. Aber auch hier gilt "Kontrolle ist besser als Vertrauen". Nicht jede Hundeschule ist für jede Rasse geeignet und außer Spesen ist dann nichts gewesen.

Das soll es hier gewesen sein.